13.02.2020

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Hals- und Beinbruch

Auch beim Thema Wintersport ist eine private Absicherung unverzichtbar. Die privaten Unfallversicherer melden dem GDV im Schnitt 23 Skiunfälle täglich – und zwar das ganze Jahr hindurch. „Zählt man die Unfälle hinzu, die nicht über eine private Unfallversicherung abgedeckt sind, sind es über 100 am Tag. Nicht immer geht ein solcher Unfall auf der Piste glimpflich aus. Für Ihre Verletzungen kommt die private Unfallversicherung auf. Fügen Sie einem anderen Skifahrer einen Schaden zu, übernimmt das wiederum Ihre Privathaftpflicht-Versicherung. Wer regelmäßig in Skiurlaub fährt, für den eignen sich besonders Unfall-Versicherungen, die auch für etwaige Rettungs- und Bergungskosten aufkommen. Zusätzlich vereinbarte Assistance- und Reha-Leistungen helfen verletzten Wintersportlern dabei, nach einem Unfall den Alltag zu bewältigen und schnell wieder auf die Beine zu kommen“, so der GDV.

Rettung aus der Luft

Bei Unfällen auf der Skipiste muss oft die Luftrettung ausrücken. Doch das ist teuer. In Deutschland übernehmen meist die Krankenkassen die Kosten. Egal ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind. Selbst tragen müssen Sie die Kosten zum Beispiel, wenn Sie wegen des schlechten Wetters nicht mehr ohne zu großes Risiko ins Tal zurückkehren könnten. Auch Suchaktionen oder ein Lawineneinsatz müssen Sie selbst zahlen. Auf diesen Kosten möchten Sie nicht sitzen blieben? Auch dann ist eine private Unfallversicherung ratsam. Gleiches gilt für Unfälle in unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz. „Zwar haben GKV-Versicherte in allen EU-Ländern und der Schweiz Anspruch auf eine medizinische Versorgung und Sachleistungen. Der Umfang richtet sich allerdings nach ausländischem Recht. In Österreich werden die Rettungskosten bei Ski-Unfällen zu Beispiel meist nicht bezahlt. Skifahrer müssen sich also extra absichern, wenn sie die Kosten für den Helikoptereinsatz, im Schnitt rund 3.500 Euro, nicht tragen wollen. Auch in der Schweiz bleiben verunfallte Skifahrer ohne private Versicherung schnell auf hohen Rettungskosten sitzen. Zwar zahlt im Schweizer Gesundheitssystem bei medizinischen Rettungseinsätzen die Krankenkasse. Allerdings nur bis zum Höchstsatz von 5.000 Schweizer Franken“, so der GDV weiter.

Sabrina Schmidt

Sabrina Schmidt
Als Cross Media- und Social Media-Managerin springt Sabrina spielend zwischen unseren Medien hin und her. Und findet für jede Geschichte den richtigen Kanal. Wenn sie nicht gerade schreibt, recherchiert oder Interviews führt, tüftelt sie garantiert an der nächsten Entdeckungstour rund um den Globus. Das mit Ihrer Wahlheimat Frankfurt am Main war Liebe auf den ersten Blick. „Ebbelwoi“ mag sie aber bis heute nicht - bei einer gebürtigen Fränkin ist da wohl auch Hopfen und Malz ;) verloren.

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